Fünfte Kamener Grundschule erhält äußere Anbindung an Breitbandanschluss

Südschule am Netz

Nun hängt auch die letzte Kamener Grundschule am Glasfasernetz des Eigenbetriebs BreitBand Bergkamen: Die Südschule reiht sich ein ins Netz weiterer acht Grundschulen in Kamen und Bergkamen und erhält in diesen Tagen die äußere Anbindung zum gewünschten Breitbandanschluss für Internet im Highspeed-Format.

„Die Arbeitsweise des mit dem Ausbau beauftragten Unternehmens ist ziemlich zügig“, sagt Jörg Böttcher von den Gemeinschaftsstadtwerken (GSW). Die sind im Rahmen des BreitBand Bergkamen-Projekts als Dienstleister für den Netzbetreiber Helinet engagiert und achten darauf, dass die Strecken zwischen Schulen und Stromübernahmestation erfolgreich verbaut und schließlich die Kabel wie geplant verlegt werden können.

Der Anschluss ans schnelle Netz für die Südschule befindet sich kurz hinter dem Gewerbegebiet Zollpost Richtung Heeren. Der Weg der Rohre und Kabel des Glasfasernetzes führt von dort unter der Unnaer Straße hindurch, über die Südkamener Straße, quert die Dortmunder Allee und endet im hinteren Bereich der Südschule in der Nähe des Spielplatzes. „Dieses letzte Stück haben wir ebenso wie die anderen ganz bewusst gewählt, um just verlegte Entwässerungsrohre vor der Grundschule zu schützen“, sagt Jörg Böttcher.

Allein eine minimale Planänderung trübte das zügige Voranschreiten der Verlegearbeiten: Die Strecke des bereits vorhandenen Leerrohrverbundes Richtung Unnaer Straße (hier handelt es sich um Rohre, die einst noch der frühere Energieversorger VEW verlegt hatte) war nicht so lang wie erhofft. Das Steuerkabel, das nach ursprünglichen Plänen dort komplett entfernt und durch ein 12er Verband Kabel kurzerhand ersetzt werden sollte, befand sich nicht in voller Länge im Leerrohr, sondern lag ein gutes Stück der Strecke ohne schützende Umhüllung in der Erde.

„Wir dachten, wir könnten die kompletten 900 Meter Leerrohr in Richtung nutzen, stattdessen mussten rund 500 Meter unserer Kabel in offener Bauweise verlegt werden“; erklärt Jörg Böttcher. Ein Vorhaben, das das Gesamtprojekt „äußere Anbindung Südschule“ ein wenig verzögerte, aber nichts Außergewöhnliches sei.

Erstaunlich schnell wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt worden seien die Oberflächen entlang der Verlegestrecke, die im Rahmen des Projekts durch die Tiefbauarbeiten beeinträchtigt waren: Fast kaum noch zu sehen, dass dort der Grundstock für die digitale Zukunft der Südschüler gelegt worden.